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| Viel Verwirrung um Dichtheitsklassen und Druckklassen ? Hier die wichtigsten Grundlegenden Informationen zu Dichtheitsklassen und Druckstufen: |
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| aktuelle DIN EN 1507: Grundsätzlich hat Dichtheit (Dichtheitsklasse A/B/C/D) nichts mit der stabilität (Druckklasse 1/2/3) gemeinsam. Sie können frei miteinander kombiniert werden. Z.B.: A2, D1, A1, B3 ect. Druckklasse 1: lt. DIN +500 pa Druckklasse 2: lt. DIN +1000 pa Druckklasse 3: lt. DIN +2000 pa Ein Kanalnetz mit der Druckanforderung von z.B. +2000 pa, muss zwar dem Druck nach DIN EN 1505 technisch stand halten, diese Angabe alleine genügt aber nicht. Für die Dichtheit (Leckrate) ist jedoch zusätzlich die Angabe der Dichtheitsklasse notwendig, sprich: A/B/C oder D. - Beispiel 1: Angenommen, das Kanalnetz stellt minimale Anforderungen an die Dichtheit (Leckrate), also "A". Der zu erwartende maximale Druck soll jedoch ca. +1000 pa betragen. Demnach müsste Bestellt werden > "A2". - Beispiel 2: Angenommen, das Kanalnetz wird in der Reinraumklasse III (OP´s) betrieben, hier ist eher ein sehr geringer Druck zu erwarten, jedoch bestehen hohe Anforderungen an die Dichtheit (Leckrate). Also, Dichtheitsklasse C und Druckstufe eher nur 1, also: "C1" Alt gegen Neu: (eine direkte Gegenüberstellung der alten und neuen Norm im Downloadbereich..>) Die alte DIN 24190 hatte die Dichtheitsklassen I, II, III, IV in Verbindung mit den Druckstufen 1+4, 2+5 und 3+6. 1 = Druck bis +1000 pa, 4 = Druck bis -630 pa 2 = Druck bis +2500 pa, 5 = Druck bis -1000 pa 3 = Druck bis +6300 pa, 6 = Druck bis -2500 pa Bei dieser alten DIN 24190 konnte mit Hilfe der Druckstufen aus der Tabelle 2 der DIN 24190, die Blechstärken direkt anhand der Kanalquerschnitte entnommen werden. Diese Tabelle dient auch heute noch vielen Planern und Kanalbauern als Grundsatzmodell. Das ist jedoch völlig unzureichend. Diese Daten beruhen natürlich auf dem Stand der Technik, der bei erscheinen der alten DIN 24190 vorlag. Z.B. sind die verwendeten Rahmenprofile heut zu Tage wesendlich dünnwandiger als frühere Profile. Durch die Verwendung von Kanalstrassen, die diese Profile direkt mit anwalzen und verclinchen, entstehen Probleme und Schwachstellen, mit denen früher nicht zu rechnen war. Andererseits gibt es heute techniken, die diesem Problem entgegenwirken, oder sogar deutliche Verbesserungen bringen. Aufgrund dieser gegebenheiten hat man eine lange überfällige Überarbeitung der DIN vorgenommen, das Resultat >> DIN EN 1507. Nun ist der Kanalhersteller für die Festigkeit (Druckklasse) und die Dichtheit (Dichtheitsklasse) verantwortlich und kann sich nicht auf eine alte Tabelle verlassen. Jeder Kanalbauer muss nun seine eigen "Tabelle" entwerfen anhand seiner eingenen Produktions gegebenheiten und der verwendeten Technik. Was bedeutet das alles für Sie?: Derzeit herrscht bei den Ausschreibungen der Planer, das blanke Kaos. Ein Mix aus alten, ganz alten und neuen Normen innerhalb einer LV-Position. (Korrekte Ausschreibungstexte im Downloadbereich..>) Das führt gerade in der Angebotspfase zu sehr unterschiedlichen Preisangaben unter unseren Mitbewerbern und Sie haben die Aufgabe "Äpfel" mit "Birnen" zu vergleichen. Oftmals sehr günstige Angebote, erweisen sich im nachhinein meist als die teuersten. Fest steht, dass "A1" der günstigste Kanal ist - normale Abdichtungen, normale Blechstärke. Wenn sich jetzt die Dichtheitsklasse von "A" auf "B", "C", "D" erhöht, wird der Aufwand bei der Abdichtung höher - teurer. Wenn sich die Druckklasse von "1" auf "2" oder "3" erhöht, wird die Blechstärke höher - teurer. Je nach Kantenlängen müssen hierbei auch oftmals zusätzlich Verstärkungen wie z.B. Rohre ect. verwendet werden. All diese "Mehraufwendungen" kosten natürlich Geld. Ihr Geld. Andererseits sinken bei "dichten" Kanälen auch die Betriebskosten der gesamten RLT-Anlage, gerade in anbetracht der heutigen und zukünftigen Energiekosten. Für weitere Information stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ihr ath-Team |
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